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Bergen (Nordholland)
Bergen ist der Name einer Gemeinde in den Niederlanden, Provinz Nordholland. Sie liegt westlich von Alkmaar an der Nordsee und hat (2005) 31.694 Einwohner. Seit 2001 gehört auch Egmond zur Gemeinde, so wie Schoorl.
Touristisches
In der Gemeinde liegen die Seebäder Bergen aan Zee, Egmond aan Zee und Schoorl aan Zee, alle drei mit langen Sandstränden. Zwischen Schoorl an Zee und Bergen an Zee gibt auch eine Zone, wo FKK-Tourismus erlaubt ist.
Die Dünenlandschaft gehört zu den schönsten Hollands. Ein großes Gebiet ist bewaldet. Auch gibt es in den Dünen einige kleine Seen und etwas Heide.
Bergen ist schon seit einem Jahrhundert ein Künstlerdorf. Überall im Ort stehen Skulpturen, einige von namhaften Künstlern. Das Museum Kranenburgh zeigt Gemälde aus der Bergener Schule.
In Bergen verkehrt im Sommer die Dampflok „Bello“. Das von schattigen Alleen durchzogene Dorf hat eine malerische Kirchenruine und einige typische, alte Häuser.
Schoorl ist ebenfalls ein sehenswertes Dorf zwischen Dünen und Polderlandschaft.
Bergen aan Zee hat ein Seeaquarium.
Die ganze Gemeinde bietet viele Hotels, Pensionen und Campingplätze.
Bild:Nordholland_SchoorlAnZee_2004_022a.jpg|Dünen in Schoorl aan Zee
Bild:Nordholland_SchoorlAanZee_2004_023.jpg|Muscheln am Strand
Bild:Nordholland_Bergen_2004_010a.jpg|Kleine Brücke am Nordholland-Kanal
Bild:Nordholland_Bergen_2004_013.jpg|In den Dünen zwischen Schoorl und Bergen
Weblinks
- http://www.bergen-nh.nl Webseite der Gemeinde Bergen (NH)
- http://www.vvvnoordzeekust.nl VVV – Tourismusbüro
Kategorie: Ort in den Niederlanden
Nordholland
Nordholland (niederl. Noord-Holland) ist eine der zwölf Provinzen der Niederlande.
Geografie
Nordholland umfasst eine Halbinsel zwischen der Nordsee und dem Ijsselmeer. Über die Hälfte der Fläche besteht aus trockengelegten Gebieten (Polder).
Zur Provinz gehört die Insel Texel im Wattenmeer.
Geschichte
Die Provinz Nordholland entstand 1840 durch Teilung der Provinz Holland in Nordholland und Südholland.
Regionen
In Nordholland sind folgende Regionen zu unterscheiden:
- Kennemerland, das Geestland hinter den Dünen, zwischen Haarlem und Alkmaar;
- West-Friesland, die im Frühmittelalter friesische Region nördlich von Alkmaar;
- Waterland, die zum Teil immer noch wasserreiche und sumpfige Region nördlich von Amsterdam;
- Het Gooi, das Gebiet mit Wäldern und Heideflächen um Hilversum.
Kategorie:Niederländische Provinz
ja:北ホラント州
Alkmaar
Alkmaar ist eine Stadt in der Provinz Nordholland, Niederlande. Zu ihr gehört auch das Dorf Oudorp im Norden und die Hälfte des Dorfes Koedijk (s.a.: Langedijk). Die Einwohnerzahl lag am 1. Juni 2005 bei 94.132. Die Gesamtfläche der Gemeinde beträgt 31,76 km².
Lage und Wirtschaft
Alkmaar ist ca. 50 km nördlich von Amsterdam zwischen der Nordsee und dem Ijsselmeer gelegen. Die Stadt verfügt über Autobahn- und Bahnanschluss und viele Einzelhandelsgeschäfte. Es gibt verschiedene Kleinindustriebetriebe und ein Großhandelsunternehmen mit Elektroteilen. Die Stadt hat ein Krankenhaus, mehrere Schulen und entsprechende kulturelle Einrichtungen.
Sehenswürdigkeiten
Der Käsemarkt
Einzelhandel
Einzelhandel
Berühmt ist Alkmaar durch den seit 1622 abgehaltenen Käsemarkt (niederl.: Alkmaarse Kaasmarkt). Dieser Markt wird zwischen Ostern und dem Herbst jeden Freitag gehalten. Das Schauspiel mit den in Weiß gekleideten „Käseträgern“ zieht immer viele Schaulustige an.
Im Jahre 1916 beispielsweise wurden ca. 300 to Käse pro Markttag verkauft. Bis heute hat sich die Tradition der Herstellung des Käses erheblich verändert, doch nicht das Interesse der Menschen. Jährlich besuchen ca. 300.000 Menschen den Alkmaarer Käsemarkt.
Der Alkmaarer Käsemarkt ist der einzige in den gesamten Niederlanden, der die alten Traditionen des Verkaufs noch beibehält. So findet der Käsemarkt nach wie vor zwischen April und September nur freitags vormittags statt. Ein Markttag ist in Alkmaar jedes Mal ein neues Großereignis. Morgens wird zuerst einmal der gesamte Marktplatz gründlich aufgeräumt und gesäubert. Anschließend werden die Laibe von sogenannten "Setzern" in lange Reihen über- und nebeneinander aufgeschichtet. Um Punkt 10.00 Uhr ertönt dann die Glocke als Startsignal. Dann laufen die Käseträger - häufig ausgestattet mit großen Tragebahren aus Holz - kreuz und quer über den Marktplatz. Die Käselaibe werden ausgiebig getestet und darauf geboten. Feilschen ist ein wichtiger Bestandteil des Kaufes. Schlussendlich wird der Kauf per Handschlag besiegelt.
Die Käseträgergilde
Seit dem Jahre 1622 gibt es in Alkmaar eine Käseträgergilde. Diese Gilde besteht aus vier Gruppen á sieben Trägern, welche an der unterschiedlichen Farbe der Hüte zu erkennen und unterscheiden sind. Zu diesen Farben zählen rot, grün, blau und gelb. Über diesen vier Gruppen steht der Käsevater; dieser ist an seinem schwarzen Stock mit dem silbernen Knauf zu erkennen.
1622
Das Holländische Käsemuseum (Hollands Kaasmuseum)
Das Museum befindet sich direkt am Marktplatz im ehemaligen Wäghaus. Es beschreibt die Geschichte der Produktion von Milcherzeugnissen durch den Lauf der Jahrhunderte in Verbindung mit dem damit verbundenen Handel und den Lebensumständen der Landbevölkerung. Die Sammlung besteht unter anderem aus historischen Gebrauchsgegenständen, Filmmaterial sowie Gemälden und Zeichnungen. Schon das Museumsgebäude selbst ist einen Besuch wert. Es stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist innen und außen größtenteils noch original erhalten. Unter dem historischen Dachstuhl in der ersten Etage ist ein Teil der Sammlung untergebracht.
Das städtische Museum (Stedelijk museum Alkmaar)
Im städtischen Museum von Alkmaar ist unter anderem eine außergewöhnliche Sammlung von Gemälden alter Meister aus dem 16. und 17. Jh., darunter das berühmte Bild des Interieurs der Laurenskirche von Pieter Saenredam, zu finden. Des Weiteren sind viele weitere berühmte und interessante Gemälde, die sich unter anderem auch auf die spanische Belagerung im Jahre 1573 beziehen, dort zu finden.
Das nationale Biermuseum (Nederlands Biermuseum De Boom)
Das nationale Biermuseum „De Boom“ befindet sich in einem alten Brauereigebäude aus dem 17. Jahrhundert. Es zeigt den gesamten Prozess des Bierbrauens und viele Dinge mehr rund ums Bier. So bekommen Sie eine Übersicht über die Geschichte dieses Getränks sowie seine Rolle in den Niederlanden und einer Stadt wie Alkmaar. Nach dem Besuch des Museums können sie eine der 86 niederländischen Biersorten in der "Probierkneipe" im Untergeschoss des Gebäudes testen.
Die Altstadt
Die malerische Altstadt mit ihren alten Häusern, darunter das „Haus mit der (aus dem Jahre 1573 stammenden?) Kugel“ mit Holzgiebel, und den kleinen Grachten ist eine Sehenswürdigkeit an sich.
Alkmaar hat viele kleine Museen, so dass der Besuch sich auch bei Regen lohnt.
Die St.-Laurens-Kirche (Grote St. Laurenskerk)
Die Große oder St.-Laurens-Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert und besitzt zwei schöne Orgeln, deren ältere aus dem Jahr 1511 datiert; die andere Orgel wurde im 17. Jahrhundert vom deutschen Orgelbaumeister Arp Schnitger hergestellt. In Alkmaar selbst (auf einem Bollwerk) und in Oudorp gibt es einige malerische alte Windmühlen.
Der örtliche Profi-Fußballverein, AZ Alkmaar, gehört zu den besten der Niederlande.
Geschichte
Alkmaar feierte im Jahre 2004 sein 750-jähriges Bestehen.
Im Jahre 1254 wurde Alkmaar vom holländischen Grafen Wilhelm II. das Stadtrecht verliehen. Aber schon im 11. Jahrhundert entstand um eine Kirche, die unter dem Kirchspiel von Heiloo fiel, eine Siedlung von Händlern und Bauern.
Die Stadt wurde 1573 zum Symbol des niederländischen Freiheitskampfs und erhielt ihr Motto: „Die Siegreiche“ (Alcmaria victrix). Als im Achtzigjährigen Krieg die Spanier nach mühsamem Kampf Haarlem eingenommen hatten, rückten sie auf Alkmaar vor und belagerten die Stadt. Aber durch den Mut der Verteidiger der Stadt, die Kampfmüdigkeit der Belagerer und durch Inundierungen der umliegenden Polder mussten die Belagerer am 8. Oktober 1573 aufgeben. Ähnlich wie in Leiden wird dieser Tag jedes Jahr noch gefeiert.
Im frühen 17. Jahrhundert hatte Alkmaar unter dem Religionsstreit zwischen verschiedenen protestantischen Richtungen zu leiden.
Die Stadt entwickelte sich danach langsam und meist günstig zu dem was sie heute ist.
Söhne und Töchter der Stadt
- Joan Blaeu, Kartograf, Verleger
- Willem Blaeu, Kartograf, Verleger
- Marco Borsato, niederländischer Sänger
- Edwin Brienen, niederländischer Filmregisseur
- Rudi Carrell, niederländischer Showmaster
- Cornelis Jacobszoon Drebbel, niederländischer Erfinder, Physiker und Mechaniker
- Bastiaan Giling, niederländischer Radrennfahrer
- Emanuel de Witte, niederländischer Maler
Weblinks
- [http://www.alkmaar.nl Offizielle Seite der Stadt] (nl, de, en)
- [http://www.kaasmuseum.nl/ Das holländische Käsemuseum] (nl, de, en)
- [http://www.rondvaartalkmaar.nl/ Gästerundfahrt] (nl)
- [http://www.stedelijkmuseumalkmaar.nl/ Das städtische Mueum] (nl)
Kategorie:Ort in den Niederlanden
Nordsee
Die Nordsee ist ein relativ flaches Randmeer des Atlantischen Ozeans im nördlichen Europa.
Lage
Die Nordsee trennt die britische Insel im Westen vom mittel- und nordeuropäischen Festland mit Norwegen (Nordost), Dänemark (Ost) sowie Deutschland, Niederlande und Belgien (Südost).
Im Süden geht die Nordsee durch die Straße von Dover in den Ärmelkanal über, im Osten hat sie über Skagerrak und Kattegat Kontakt zur Ostsee und nach Norden öffnet sie sich zum trichterförmig zum Arktischen Ozean.
Die wichtigsten Zuflüsse sind vom Festland her die Schelde, die Maas, der Rhein, die Ems, die Weser und die Elbe, sowie die Themse, die in England nördlich der Straße von Dover in dieses Meer mündet.
Daten
Themse
Die Oberfläche der Nordsee beträgt ungefähr 575.000 km² bei einer Wassermenge ca. 54.000 km³.
Die Nordsee ist ein Flachmeer mit einer durchschnittlichen Tiefe von nur 94 Metern. Die Ausnahme bildet die Norwegische Rinne; an dieser tiefsten Stelle misst die Nordsee 725 Meter. Die flachste Stelle an der Doggerbank beträgt 13 Meter. Im übrigen liegt der Meersboden größtenteils auf dem Schelf, und so steigt die Tiefe von 25 bis 35 Metern im südlichen Teil bis zu 100 bis 200 Metern zwischen Norwegen und den Shetlandinseln.
Der Salzgehalt ist orts- und jahreszeitenabhängig und liegt zwischen 1,5 bis 2,5 Prozent in der Nähe der Flussmündungen bis zu 3,2 bis 3,5 Prozent in der nördlichen Nordsee.
Die Temperatur schwankt im Mittel zwischen 18 °C (Sommer) und 1 °C (Winter); die Eisbildung ist damit ausgeschlossen.
An der südlichen Küste der Nordsee beträgt der durch Gezeiten ausgelöste Tidenhub bis zu 4 Meter.
Entstehung
Die Nordsee ist ein geologisch altes Meer und seine Entstehung sowie die Veränderungen in Gestalt und Größe sind über einen Zeitraum von etwa 350 Millionen Jahren zu beobachten. Die jetzige Form erhielt sie jedoch erst mit dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 11.000 Jahren.
Gliederung
Der Südostteil der Nordsee ist die Deutsche Bucht.
Flora und Fauna
Starke Gezeiten, große algen- und kelpwaldreiche Flachwasserbereiche und der große Nährstoffvorrat in der See sorgen für ein vielfältiges maritimes Leben. An der Nordsee liegt das das größte Wattenmeer der Welt. Bekannte Vertreter sind die Miesmuscheln, Möwen, Krebse, Garnelen und kleine Haie.
Rohstoffe
In den 1960er Jahren wurde in der Nordsee erstmals Erdöl entdeckt, weitere große Entdeckungen von Ölfeldern folgten in den 1980ern und 1990ern. Obwohl die Produktionskosten vergleichsweise hoch sind, haben es die hohe Qualität des zu findenden Öls, die politische Stabilität der Region und die Nähe zu den Absatzmärkten Westeuropas zu einer wichtigen Ölregion werden lassen. Mittlerweile gilt die Nordsee als erschlossenes Rohstoffgebiet, in dem kaum noch große Entdeckungen zu erwarten sind. Große Ölkonzerne wie Shell oder British Petroleum haben die Ölförderung in dem Gebiet bereits eingestellt.
Mittlerweile gibt es im Meer 450 Bohrinseln, die Nordsee ist das wichtigste Gebiet der Offshore-Förderindustrie. Die meisten Plattformen befinden sich im britischen Sektor der Nordsee, gefolgt vom norwegischen, dem niederländischen und dem dänischen Sektor. Im deutschen Sektor befinden sich nur zwei Plattformen, es handelt bei ihm um den am wenigsten erschlossenen Sektor in dieser Hinsicht. Das größere der beiden Felder ist das Ölfeld Mittelplate.
Inseln und Küste
Mittelplate
Zu den größten Inseln der Nordsee gehören Helgoland, die Nordfriesischen Inseln, die Ostfriesischen Inseln und die niederländischen Westfriesischen Inseln (siehe auch Friesland). Zwischen Esbjerg (Dänemark) im Norden und Den Helder (Niederlande) im Westen erstreckt sich das Wattenmeer. Dies ist eine von Ebbe und Flut geprägte Landschaft, von der wichtige Teile mittlerweile zum Nationalpark erklärt wurden.
Die Küstenlinie verändert sich stetig. Sowohl durch die natürlichen Wassersteigungen und -senkungen, die im Laufe der Geschichte immer wieder vorkamen, als auch in den letzten Jahrhunderten durch gezielte Landgewinnung. Besonders die Niederländer waren hierbei aktiv, das größte Projekt der Art war die Abdeichung des Ijsselmeeres und die Landgewinnung im Ijsselmeer.
In einem 150-Kilometer-Bereich von der Küste leben 80 Millionen Menschen, davon fast die gesamte Bevölkerung der Niederlande und Belgiens, fast alle davon in urbanen Gegenden. In diesen Bereichen haben die Küstenregionen eine Bevölkerungsdichte von über 1000 Einwohner pro Quadratkilometer, der Küstenabschnitt zwischen Hamburg und Brüssel ist stark industrialisiert, wahrscheinlich findet sich hier die größte Ansammlung von Schwerindustrie weltweit.
Im Einzugsbereich der Flüsse, die in die Nordsee münden, leben auf ungefähr 850 000 km² etwa 160 Millionen Menschen. Sie entwässern einen Großteil Westeuropas, darunter ein Viertel Frankreichs, dreiviertel Deutschlands, fast die gesamte Schweiz und Großbritannien, die Hälfte Jütlands, die gesamten Niederlande und Belgien, den Süden Norwegens, sowie kleine Teile von Österreich. In diesem Bereich findet sich die größte Ansammlung weitweiter Industrie, allein 15 Prozent der Weltindustrieproduktion finden im Einzugsbereich der Nordsee statt.
Zu den bekanntesten Städten an der Nordsee zählen Aberdeen, Den Haag, Haarlem, Rotterdam, Bremerhaven, Cuxhaven, Wilhelmshaven, Esbjerg und Bergen. Über die Weser und die Elbe gehören auch Bremen und Hamburg zu den wichtigen deutschen Nordseehäfen.
Schifffahrt
Die Nordsee ist ein vielbefahrenes Gewässer, in dem wichtige Handels- und Verkehrswege verlaufen. Unter Seefahrern ist sie berüchtigt als der Blanke Hans, Untiefen wie der Große Vogelsand, Grundseen und sehr schwerer Seegang zu Zeiten der Sturmfluten in Frühling und Herbst haben schon zu vielen Schiffsunglücken geführt, die in früheren Zeiten gelegentlich auch Strandräubern als Verdienstquelle gedient haben sollen.
Umweltschutz
Zum Schutz der Nordsee wurde 1992 die Oslo-Paris-Konvention gegründet. An der Nordsee befinden sich mit den Nationalparks Wattenmeer in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg die größten deutschen Nationalparks.
Weblinks
- [http://www.nordseecam.com/ Webcams an der Nordsee]
- [http://www.dwd.de/de/WundK/Warnungen/index.htm?Land=NS00&Art=O Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes im Nordseebereich (DWD)]
Kategorie:Meer
Kategorie:nordeuropa
als:Nordsee
ja:北海
ko:북해
zh-min-nan:Pak-hái
Freikörperkultur]]
Die Freikörperkultur (FKK) (auch: Nacktkultur, Naturismus, Nudismus) bezeichnet die gemeinsame völlige Nacktheit der Geschlechter, meistens in der Natur. Anliegen dabei ist das Genießen des Nacktseins ohne Bezug zur Sexualität.
Geschichte
Schon im 18. Jahrhundert propagierte und praktizierte Lord Monboddo Nacktbaden als Wiedererwachen der altgriechischen Nacktkultur. Es fand literarische Erwähnung in Georg Christoph Lichtenbergs Das Luftbad. Um 1900 kam das schwedisch baden im Raum Berlin und an Nord- und Ostsee immer mehr auf. Wenige Jahre zuvor war vielerorts ein gemeinsames Baden in der Öffentlichkeit – selbst in zeitgemäß umfänglicher Badebekleidung – völlig undenkbar, weil offiziell verboten oder nicht mit der herrschenden Moral vereinbar. Noch lange Zeit nach der allgemeinen Liberalisierung wurde das besonders in der einfachen Bevölkerung zunehmend populäre Baden von konservativen Gesellschaftskreisen, wie Adel und Bürgertum, als Sittenverfall zu bekämpfen versucht. Als Gegenbewegung dazu formierten sich vor allem in Preußen, das traditionell weltanschaulich toleranter und zu dieser Zeit bereits sozio-ökonomisch fortgeschrittener war als andere Länder des Deutschen Reiches, lebensreformerische und naturistische FKK-Vereinigungen, von denen es bereits 1913 über 50 gab. Nachdem im Jahre 1920 in Deutschland der erste offizielle FKK-Strand auf Sylt entstand, wurde das öffentliche Nacktbaden (außerhalb geschlossener Vereinsgelände) ab 1931 wieder generell verboten und die FKK-Vereine nach der Machtergreifung durch Hitler 1933 entweder aufgelöst oder als Sportverbände in nationalsozialistische Organisationen integriert. Das allgemeine Verbot des Nacktbadens wurde per Reichsverordnung vom 10. Juli 1942 insoweit aufgehoben, als das Nacktbaden abseits von Unbeteiligten gestattet wurde.
In neuester Zeit gibt es Bestrebungen, das Nacktsein auf den gesamten öffentlichen Raum außerhalb von Vereinsgeländen und Badezonen auszudehnen. So ist die Rede von Nacktwandern, Nacktreiten, Nacktradeln, Nacktjoggen, Nacktbalgen oder Nacktgärtnern. Nacktsein in der Öffentlichkeit wird teilweise auch als Protesthaltung bei Demonstrationen eingesetzt.
Begriff
Die Bezeichnung Freikörperkultur ist erweitert aus Körperkultur, worunter zu Anfang des 20. Jahrhunderts die Hinwendung zum Körperlichen durch Sport, Wandern und allgemeiner Freizeitgestaltung in der Natur zu verstehen war. Dies galt als Gegenbewegung zu einem bis dahin üblichen "muffigen" Bürgertum ohne Luft und Licht und war zugleich eine Jugend-Protestbewegung der Befreiung aus Bevormundung. Diese Körperkulturbewegung mit bequemer und freizügiger Kleidung vollzog dann zum Teil den Schritt zur totalen nichtsexuellen Nacktheit und wählte den Zusatz frei- zum Hauptbegriff Körperkultur. Damit heißt Freikörperkultur vom Wort her nichts anderes als Nacktkultur.
Hinter der Freikörperkulturbewegung steht eine Lebenseinstellung, nach welcher der nackte Körper etwas Natürliches und kein Grund für Schamgefühle ist. Die Nacktheit der FKK soll in keiner Weise das Bedürfnis nach Sexualität ansprechen. (Nacktheit unter der Dusche oder in der Sauna gehört nicht unter den Begriff Freikörperkultur. Hier wird sie als notwendig erachtet und ist damit allgemein gebräuchlich und bedarf deshalb keiner reservierten Zonen.)
Die Bezeichnung Freikörperkultur umfasst im deutschsprachigen Raum heute zwei voneinander abweichende Ausprägungen. Da steht einerseits der Begriff Nudismus für eine allgemeine Haltung, die jegliche Lebensgestaltung ohne Kleidung bevorzugt, unabhängig von weiteren positiven Lebenszielen. Der Begriff Nudisten wird zuweilen abwertend gebraucht und ihr Nacktsein in die Nähe von sexuellem Exhibitionismus gerückt. Im Unterschied dazu ist der Naturismus eine umfassende, ideelle Lebenshaltung im Sinne der Lebensreform, bei der Nacktheit neben dem Streben nach körperlicher, seelischer und geistiger Gesundkeit nur ein Teil ist.
Außerhalb des deutschen Sprachraums gibt es den Begriff Freikörperkultur nicht; der Begriff Nudismus ist dort gleichbedeutend.
In Deutschland wird öffentliche Nacktheit gelegentlich als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld belegt, während sie zum Beispiel in Spanien an allen öffentlichen Orten gesetzlich erlaubt ist. Die in Freiburg/Breisgau ansässige Bürgerinitiative Wald-FKK tritt für die Anerkennung öffentlicher Nacktheit als Bürgerrecht ein.
Es sei hier auch auf unterschiedliche Ausprägungen des Nacktbadens zwischen Ost- und Westdeutschland hingewiesen. Vor der deutschen Wiedervereinigung war das Nacktbaden an offenen Badeseen und Gewässern in Ostdeutschland altersunabhängig weit verbreitet. An Gewässern, an denen offiziell Badeverbot herrschte (Kiesgruben u.ä.), wurde i.a. überall nackt gebadet. An offiziellen Badeseen gab es häufig speziell ausgewiesene "FKK-Bereiche", die u.a. auch in den Stadtplänen und Wanderkarten verzeichnet waren. Gerade unter der Jugend führte diese Natürlichkeit zu einem offenen Verhältnis der Geschlechter jenseits von Sexismus. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde die allgemeine Freizügigkeit an öffentlichen Badestellen in Ostdeutschland stark zurückgedrängt. Besonders an den Ostseestränden kam es in den 1990er Jahren zu Konfrontationen zwischen ostdeutschen FKK-Anhängern und westdeutschen Urlaubsgästen, in deren Folge die lokale Tourismuswirtschaft sowie die kommunalen Entscheidungsträger nachhaltige Imageprobleme befürchteten und FKK nunmehr genauso wie die ausgewiesenen Hundestrände in räumlich begrenzte Randlagen verbannten. Auch die Unsitte, dass sich "Textile" unter die Nackten mischen, kam erst nach der Wiedervereinigung auf, als die Schilder "FKK" häufig entfernt wurden und sich Ortsunkundige angezogen an die ehemaligen FKK-Badestrände legten, die Eingesessenen aber ihren Strand "verteidigten". An einigen Binnenseen in Mecklenburg und anderen Regionen im Osten hat sich an offenen Badestellen die ungezwungene Nacktheit trotzdem weitgehend erhalten.
In Deutschland wird der Markt für FKK-Ferien auf ca. 10 Mio. Urlauber jährlich geschätzt. Führend in diesem Segment sind derzeit Frankreich und Kroatien.
Der Ausdruck FKK hat als Synonym für nackt in viele Wörtschöpfungen in Zusammenhang mit dem Nacktsein Eingang gefunden, zum Beispiel in FFK-Baden für Nacktbaden, FFK machen (oder ... treiben) für Nacktsein generell. Damit wird das Tabu des Wortes nackt umgangen. Von Außenstehenden werden die Begriffe Freikörperkultur, FKK, Nacktkultur, Nudismus, Naturismus und selbst nackt vielfach mit Ausleben des Sexualtriebs in Verbindung gebracht, wenn sie sich Nacktheit nur in diesem Zusammenhang vorstellen können.
In vielen Kulturen der Welt wird Nacktheit in der Öffentlichkeit als anstößig betrachtet und ist außer in bestimmten Zusammenhängen verboten als Erregung öffentlichen Ärgernisses. Dazu zählt auch die Entblößung des Oberkörpers bei Frauen.
Bekannte Personen
- Karl Wilhelm Diefenbach - Maler und Vorkämpfer
- Richard Ungewitter - Vorkämpfer und erster Organisator der FKK-Bewegung
- Adolf Koch - Arzt und Sozialist
- Hans Surén - Autor von FKK-Schriften, dessen Wirken wegen seiner Nähe zur rassistischen NS-Ideologie umstritten ist
- Herbert Rittlinger - Weltreisender und Schriftsteller, der u.a. in seinen Büchern die ideale Verbindung von FKK und Kanusport schildert
Literatur
- Michael Grisko (Hrsg.): Freikörperkultur und Lebenswelt : Studien zur Vor- und Frühgeschichte der Freikörperkultur in Deutschland. Kassel University Press, Kassel 1999, ISBN 3-933146-06-2
- Michael Andritzky, Thomas Rautenberg (Hrsg.): „Wir sind nackt und nennen uns Du“ : von Lichtfreunden und Sonnenkämpfern ; eine Geschichte der Freikörperkultur. Anabas-Verlag, Gießen 1989, ISBN 3-870381-42-6 Fesselnde Kulturgeschichte der FKK-Bewegung von Kaisers Zeiten bis in die 70er
Weblinks
- FKK-Dachverbände
: - [http://www.dfk.org/ Deutscher Verband für Freikörperkultur (DFK)]
: - [http://www.fkk.at/ Österreichischen Naturistenverbande (ÖNV)]
: - [http://www.snu-uns.ch/ Schweizer Naturisten Union]
: - [http://inf-fni.org/index_d.htm International Naturist Federation (INF)]
- [http://www.nacktbaden.de Nacktbademöglichkeiten]
- [http://www.der-mensch-in-der-natur.de/ Der Mensch in der Natur - nackt und frei]
- [http://dmoz.org/World/Deutsch/Freizeit/Freik%c3%b6rperkultur/ Linksammlung zum Thema Freikörperkultur] beim Open Directory Project
- [http://www.nacktiv.de/ Nackt aktiv]
- [http://www.wald-fkk.de/ Wald-FKK]
Kategorie:Nichtsexuelle Nacktheit
ja:ヌーディズム
Bergener SchuleBergener Schule, niederländisch: Bergense School, eine Gruppe niederländischer Maler.
Die Gruppe entstand 1915 in Bergen (Nordholland) um den französischen Maler Henry le Fauconnier. Dieser wurde in seinem Schaffen von Paul Cézanne beeinflusst.
Die Kunst der Bergener Schule ist eine Reaktion zum Impressionismus. Das Kolorit vieler dieser Maler ist einfach, oft düster mit vielen Grau- und Braunfarbtönen.
Wichtige Niederländer aus dieser Gruppe sind: Leo Gestel (1881-1941), dessen monumentale, vom flämischen Expressionismus beeinflusste Werke oft Akte, Pferde und Arbeiter darstellen, und Matthieu Wiegman (1881-1971), der vor allem religiöse Kunst schaffte und in den Niederlanden als tonangebend in diesem Bereich gilt.
Auch das frühe Werk der Charley Toorop gehört diesem Stil an.
Großer Mäzen dieser Künstler war der Bergener Boendermaker (1877-1947).
Kategorie: Niederlande
Kategorie: Künstlergruppe
Aquarium
Aquarien (lat.: aqua = Wasser) sind die verbreitetste Art von Terrarien. Meist handelt es sich bei ihnen um Quader aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff, die mit Wasser befüllt werden. Mit Hilfe von Fischen oder auch Krebsen und Garnelen sowie Wasserpflanzen und Bodenmaterialien, meist Kies oder Sand, versucht der Aquarianer eine kleine Unterwasserwelt herzustellen und am Leben zu erhalten. Unterschieden werden u. a. Frischwasser-, Altwasser-,Brackwasser-, Süß- und Salzwasseraquarien.
Für die Aufrechterhaltung der Lebensbedingungen sind ein Filter, eine Heizung (bei tropischen Fischen) und eine Beleuchtung nötig. Der Filter kann als Innenfilter oder Außenfilter ausgeführt sein. Bei der Heizung ist heute ein Stabregeler am gebräuchlichsten; die vielfach propagierte Bodenheizung ist bei der Aufstellung in beheizten Räumen nicht mehr nötig. Bei der Beleuchtung werden häufig Leuchtstoffröhren eingesetzt. HQL-Brenner sind heute nicht mehr so gebräuchlich - sie werden in zunehmenden Maße von den HQI-Brennern verdrängt, die bei gleicher Wattzahl eine höhere Lichtausbeute bieten. Für Becken über 50 cm Höhe sind HQI-Brenner erforderlich, da die Lichtstärke mit zunehmender Tiefe schnell abnimmt.
Wer sich für Aquarien interessiert, sollte sich zuerst auf den entsprechenden Internetseiten informieren, denn es wird z. B. immer wieder der Fehler gemacht, dass die Einfahrzeit des Aquariums nicht beachtet wird. Das hat meistens zur Folge, dass alle Fische nach wenigen Tagen an einer Nitritvergiftung sterben.
In großen Zoos gibt es auch begehbare Aquarien, in denen der Besucher durch einen mit Glas überdachten Gang in einen mit Wasser gefüllten Raum geführt wird.
Das andere Extrem sind die vergleichsweise winzigen Goldfischgläser, die wegen ihrer im Vergleich zur Größe der Fische meist viel zu geringen Wassermenge eine wirkliche Tierquälerei bedeuten: So kommt es über die geringe Wasseroberfläche kaum zum notwendigen Luftaustausch. Da Goldfischgläser nicht mit Filtern ausgestattet sind, ist ein täglicher Wasserwechsel notwendig.
Eine besondere Art des Aquariums stellt die sogenannte Ecosphere dar. Sie bildet – anders als Aquarien in denen man die Fische füttern und über den Filter übeschüssige Stoffe entfernen muß – ein in sich abgeschlossenes Ökosystem.
Die Aquaristik ist ein sehr beliebtes Hobby, das in vielen Ländern gepflegt wird. Aquarianer lassen sich in allen Altersklassen finden. In einigen afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern stellt der Export von Zierfischen einen wichtigen Wirtschaftszweig dar.
Auf Wassertiere spezialisierte Zoos bezeichnen sich ebenfalls als Aquarien. Beispiele hierfür sind das Kölner Aquarium am Zoo, der Aquazoo in Düsseldorf, das Sea Life Oberhausen, das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund oder auch das Seewasseraquarium in Wilhelmshaven. Eine Besonderheit bildet das zum Berliner Zoo gehörige Aquarium, denn es enthält auch Landtiere wie Krokodile und Insekten.
Das größte Aquarium der Welt soll in Großbritannien entstehen; das Institut in der Grafschaft Bedfordshire soll zwei riesige Biosphären umfassen, die 200 Aquarien mit Frischwasserfischen, Amphibien und Reptilien enthalten. Das Projekt kostet 350 Millionen Euro, soll im Jahre 2010 fertiggestellt sein und Platz für 2500 Menschen bieten.
Um die richtige Wasserqualität zu gewährleisten sind regelmäßige Wassertests erforderlich.
Literatur
Die Geschichte des Aquariums: Brunner, Bernd: "Wie das Meer nach Hause kam, Die Erfindung des Aquariums", Transit Verlag, Berlin 2003 ("The Ocean at Home, An Illustrated History of the Aquarium", Princeton Architectural Press, New York, 2005)
Weblinks
- http://www.einrichtungsbeispiele.de/ Einrichtungsbeispiele
- http://www.naturaquarium.de/ Naturaquarien im japanischen Stil
- http://www.aquarium-berlin.de - Das Berliner Aquarium (4500 Tiere // 400 Arten)
- http://www.duesseldorf.de/aquazoo/index.shtml - Der Aquazoo in Düsseldorf
Kategorie:Zoo
Kategorie:Aquaristik
ja:水族館
Kategorie:Ort in den NiederlandenOrte in den Niederlanden
Niederlande
Kategorie:Niederlande
ja:Category:オランダの都市
ko:분류:네덜란드의 도시
List of state leaders in 19421941 state leaders - Events of 1942 - 1943 state leaders - State leaders by year
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Africa
- Egypt -
- Monarch - Farouk I, King of Egypt (1936-1952)
- Prime Minister -
- # Hussein Sirri Pasha, Prime Minister of Egypt (1940-1942)
- # Mustafa an-Nahhas Pasha, Prime Minister of Egypt (1942-1944)
- Ethiopia -
- Monarch - Haile Selassie, Emperor of Ethiopia (1930-1974)
- Prime Minister - Makonnen Endelkachew, Prime Minister of Ethiopia (1942-1957)
- Liberia - Edwin Barclay, President of Liberia (1930-1944)
- South Africa -
- Monarch - George VI, King of South Africa (1936-1952)
- Governor-General - Sir Patrick Duncan, Governor-General of South Africa (1937-1943)
- Prime Minister - Jan Smuts, Prime Minister of South Africa (1939 - 1948)
- Zanzibar - Sayyid Khalifa bin Harub Al-Busaid, Sultan of Zanzibar (1911-1960)
Asia
- Afghanistan
- Monarch - Mohammed Zahir Shah, King of Afghanistan (1933-1973)
- Prime Minister - Sardar Mohammad Hashim Khan, Prime Minister of Afghanistan (1929-1946)
- Bhutan
- Monarch - Jigme Wangchuk, King of Bhutan (1926-1952)
- Chief Minister - Raja Sonam Tobgay Dorji, Chief Minister of Bhutan (1917-1952)
- Brunei - Ahmad Tajuddin, Sultan of Brunei (1924–1950)
- Republic of China
- Chongqing Government (Nationalist China, pro-Allies)
- Head of State - Lin Sen, Chairman of the National Government (1932-1943)
- Premier - Chiang Kai-shek, President of the Executive Yuan (1939-1945)
- Nanjing Government (pro-Japan)
- Head of State - Wang Jingwei, Chairman of the National Government (1940-1944)
- India -
- Monarch - George VI, Emperor of India (1936-1947)
- Viceroy - The Marquess of Linlithgow, Viceroy of India (1936-1943)
- Japan -
- Monarch - Showa Emperor, Emperor of Japan (1926-1989)
- Prime Minister - Hideki Tojo, Prime Minister of Japan (1941-1944)
- Manchukuo (Japanese puppet state)
- Monarch - Kangde (Henry Puyi), Emperor of Manchukuo (1934-1945)
- Premier - Zhang Jinghui, Premier of Manchukuo (1935-1945)
- Oman - Said Bin Taimur, Sultan of Oman (1932-1970)
Australia and Oceania
- Australia -
- Monarch - George VI, King of the United Kingdom (1936-1952)
- Governor-General - Alexander Hore-Ruthven, 1st Baron of Gowrie, Governor-General of Australia (1936-1952)
- Prime Minister - John Curtin, Prime Minister of Australia (1941-1945)
Europe
- Albania (in personal union with, and occupied by, Italy)
- Monarch - Victor Emmanuel III, King of Albania (1939-1943)
- Prime Minister - Mustafa Merlika-Kruja, Prime Minister of Albania (1941-1943)
- Andorra
- Co-Princes -
- French Head of State - Philippe Pétain, Co-Prince of Andorra (1940-1944)
- Bishop of Urgel - Ricardo Fornesa, acting Co-Prince of Andorra (1940-1943)
- First Syndic - Francesc Cairat Freixes, First Syndic of Andorra (1937-1960)
- Belgium (under German occupation, except for Belgian Congo)
- Monarch - Léopold III, King of the Belgians (1934-1951)
- Military Governor - Alexander von Falkenhausen, German Military Governor of Belgium and Northern France (1940-1944)
- Prime Minister - Hubert Pierlot, Prime Minister of Belgium (1939-1945, in exile in London)
- Bohemia and Moravia (German puppet state, not recognized by the Allies, who continue to recognize the Czechoslovak government-in-exile in London)
- President - Emil Hácha, President of Bohemia and Moravia (1939-1945)
- Protector - Konstantin Freiherr von Neurath, Protector of Bohemia and Moravia (1939-1943)
- Acting Protector -
- # Reinhard Heydrich, acting Protector of Bohemia and Moravia (1941-1942)
- # Kurt Daluege, acting Protector of Bohemia and Moravia (1942-1943)
- Prime Minister - Jaroslav Krejcí, Prime Minister of Bohemia and Moravia (1942-1945)
- Bulgaria
- Monarch - Boris III, Tsar of Bulgaria (1918-1943)
- Prime Minister - Bogdan Filov, Prime Minister of Bulgaria (1940-1943)
- Croatia (Axis puppet state not recognized by rest of the world)
- Leader - Ante Pavelić, Leader of Croatia (1941-1945)
- Czechoslovakia (Government-in-Exile in London. The area of Czechoslovakia was at this time divided between Germany, the Protectorate of Bohemia and Moravia, and Slovakia, the latter two German puppet states)
- President - Edvard Beneš, President of Czechoslovakia (1940-1945, in exile)
- Prime Minister - Jan Srámek, Prime Minister of Czechoslovakia (1940-1945, in exile)
- Denmark
- Monarch - Christian X, King of Denmark (1912-1947)
- Prime Minister -
- # Thorvald Stauning, Prime Minister of Denmark (1929-1942)
- # Vilhelm Buhl, Prime Minister of Denmark (1942)
- # Erik Scavenius, Prime Minister of Denmark (1942-1945)
- Éire (Ireland) -
- Monarch - George VI, King of Ireland (1936-1949)
- President - Douglas Hyde, President of Ireland (1938-1945)
- Prime Minister - Eamon de Valera, Taoiseach (1937-1948)
- Finland -
- President - Risto Heikki Ryti, President of Finland (1940-1944)
- Prime Minister - Johan Wilhelm Rangell, Prime Minister of Finland (1941-1943)
- France (Northern half under German occupation, Southern half also from November)
- Vichy France
- Head of State - Philippe Pétain, Head of State (1940-1944)
- Prime Minister -
- # Philippe Pétain, President of the Council (1940-1942)
- # Pierre Laval, President of the Council (1942-1944)
- National Committee of the Free French - Charles de Gaulle, Chairman (1941-1943)
- France in Africa (pro-allied government of former Vichyists established in North Africa following the Torch landings in November)
- #François Darlan, High Commissioner of France in Africa (1942)
- #Henri Giraud, High Commissioner of France in Africa (1942-1943)
- Germany -
- Head of State - Adolf Hitler, Führer (1934-1945)
- Chancellor - Adolf Hitler, Chancellor of Germany (1933-1945)
- Greece (under German occupation) -
- Government in Exile (in Cairo)
- Monarch - George II, King of the Hellenes (1935-1947)
- Prime Minister - Emmanouil Tsouderos, Prime Minister of Greece (1941-1944)
- Quisling Government in Athens
- Monarch - George II, King of the Hellenes (1935-1947 (in theory)0
- Prime Minister -
- # Georgios Tsolakoglu, Prime Minister of Greece (1941-1942)
- # Konstantinos Logothetopoulos, Prime Minister of Greece (1942-1943)
- Hungary -
- Regent - Miklós Horthy, Regent of Hungary (1920-1944)
- Prime Minister -
- # László Bárdossy, Prime Minister of Hungary (1941-1942)
- # Miklós Kállay, Prime Minister of Hungary (1942-1944)
- Iceland -
- Monarch - Christian X, King of Iceland (1918-1944)
- Regent - Sveinn Björnsson, Regent of Iceland (1941-1944)
- Prime Minister -
- #Hermann Jónasson, Prime Minister of Iceland (1934-1942)
- #Ólafur Thors, Prime Minister of Iceland (1942)
- #Björn Thórdarson, Prime Minister of Iceland (1942-1944)
- Italy -
- Monarch - Vittorio Emanuele III, King of Italy (1900-1946)
- Prime Minister - Benito Mussolini, Prime Minister of Italy (1922-1943)
- Liechtenstein
- Monarch - Franz Joseph II, Prince of Liechtenstein (1938-1989)
- Head of Government - Franz Josef Hoop, Head of Government of Liechtenstein (1928-1945)
- Luxembourg (occupied by Germany, Government in Exile)
- Monarch - Charlotte, Grand Duchess of Luxembourg (1919-1964)
- Prime Minister - Pierre Dupong, Prime Minister of Luxembourg (1937-1953)
- Monaco
- Monarch - Louis II, Prince of Monaco (1922-1949)
- Minister of State - Émile Roblot, Minister of State (1937-1944)
- Montenegro (under Italian occupation and administration; not recognized by the Allies, who continue to recognize the Yugoslav government in exile) - Blazo Djukanovic, President of the National Committee (1941-1943)
- The Netherlands (occupied by Germany, government-in-exile in London)
- Monarch - Wilhelmina, Queen of the Netherlands (1890-1948)
- Prime Minister - Pieter Sjoerds Gerbrandy, Prime Minister of the Netherlands (1940-1945)
- Norway (occupied by Germany)
- Government in Exile (in London)
- Monarch - Haakon VII, King of Norway (1905-1957)
- Prime Minister - Johan Nygaardsvold, Prime Minister of Norway (1935-1945)
- German Puppet Government in Oslo
- # Acting Ministers of State (1941-1942)
- # Vidkun Quisling, Minister-President (1942-1945)
- Poland (Government in exile)
- President - Władysław Raczkiewicz, President of Poland (1939-1947)
- Prime Minister - Władysław Sikorski, President of the Council of Ministers (1939-1943)
- Portugal
- President - António Óscar de Fragoso Carmona, President of Portugal (1926-1951)
- Prime Minister - António de Oliveira Salazar, Prime Minister of Portugal (1932-1968)
- Romania
- Monarch - Michael I, King of Romania (1940-1947)
- Prime Minister - Ion Antonescu, Prime Minister of Romania and Leader of the State (1940-1944)
- San Marino
- Captains-General
- # Giuliano Gozi and Giovanni Lonfernini, Captains-General of San Marino (1941-1942)
- # Settimio Belluzzi and Celio Gozi, Captains-General of San Marino (1942)
- # Carlo Balsimelli and Renato Martelli, Captains-General of San Marino (1942-1943)
- Serbia (German-occupied puppet state; not recognized by the Allies)
- Monarch - Peter II, King of Serbia (1941-1944, he was the King of Yugoslavia in exile, and did not consent to his role as theoretical head of the puppet Serb state)
- Prime Minister - Milan Nedić, President of the Ministerial Council of the Serbian Government of National Salvation (1941-1944)
- Slovakia (German puppet regime, not recognized by the Allies, who recognize the Czechoslovak government-in-exile)
- President - Jozef Tiso, President of Slovakia (1939-1945)
- Prime Minister - Vojtech Tuka, Prime Minister of Slovakia (1939-1944)
- Soviet Union -
- Communist Party Leader - Joseph Stalin, General Secretary of the Communist Party of the Soviet Union (1922-1953)
- Head of State - Mikhail Kalinin, Chairman of the Presidium of the Supreme Soviet (1938-1946)
- Premier - Joseph Stalin, Chairman of the Council of People's Comissars (1941-1953)
- Spain -
- Head of State - Francisco Franco, Head of state (1939-1975)
- Prime Minister - Francisco Franco, Prime Minister of Spain (1938-1973)
- Sweden -
- Monarch - Gustav V, King of Sweden (1907-1950)
- Prime Minister - Per Albin Hansson, Prime Minister of Sweden (1936-1946)
- Switzerland - Philipp Etter, President of the Swiss Confederation (1942)
- Turkey
- President - Ismet Inönü, President of Turkey (1938-1950)
- Prime Minister -
- # Refik Saydam, Prime Minister of Turkey (1939-1942)
- # Sükrü Saracoglu, Prime Minister of Turkey (1942-1946)
- United Kingdom -
- Monarch - George VI, King of the United Kingdom (1936-1952)
- Prime Minister - Winston Churchill, Prime Minister of the United Kingdom (1940-1945)
- Vatican City
- Pope - Pius XII, Bishop of Rome (1939-1958)
- Secretary of State - Luigi Cardinal Maglione, Cardinal Secretary of State (1939-1944)
- Yugoslavia (occupied by the Germans and Italians, who split it into various puppet states; this is the London government in exile, recognized by the Allies)
- Monarch - Peter II, King of Yugoslavia (1934-1945)
- Prime Minister -
- # Dušan Simović, Prime Minister of Yugoslavia (1941-1942)
- # Slobodan Jovanović, Prime Minister of Yugoslavia (1942-1943)
North America and the Caribbean
- Canada
- Monarch - George VI, King of Canada (1936-1952)
- Governor-General - The Earl of Athlone, Governor-General of Canada (1940-1946)
- Prime Minister - William Lyon Mackenzie King, Prime Minister of Canada (1935-1948)
- Costa Rica - Rafael Ángel Calderón Guardia, President of Costa Rica (1940-1944)
- Cuba -
- President - Fulguencia Batista, President of Cuba (1940-1944)
- Premier -
- # Carlos Saladrigas, Premier of Cuba (1940-1942)
- # Ramón Zaydín, Premier of Cuba (1942-1944)
- Dominican Republic -
- # Manuel de Jesús Troncoso de la Concha, President of the Dominican Republic (1940-1942)
- # Rafael Trujillo, President of the Dominican Republic (1942-1952)
- El Salvador - Maximilian Hernández Martínez, President of El Salvador (1935-1944)
- United States - Franklin Roosevelt, President of the United States (1933-1945)
South America
- Argentina -
- # Roberto Ortiz, President of Argentina (1938-1942)
- # Ramón Castillo, President of Argentina (1942-1943, acting president 1940-1942)
- Bolivia - Enrique Peñaranda - President of Bolivia (1940-1943)
- Brazil - Getúlio Vargas, President of Brazil (1930-1945)
- Chile -
- # Jerónimo Méndez Arancibia, acting President of Chile (1941-1942)
- # Juan Antonio Ríos Morales, President of Chile (1942-1946)
- Colombia -
- # Eduardo Santos Montejo, President of Colombia (1938-1942)
- # Alfonso López Pumarejo, President of Colombia (1942-1945)
- Ecuador - Carlos Alberto Arroyo del Río, Acting President of Ecuador (1939-1944)
- Paraguay - Higinio Moriñigo, President of Paraguay (1940-1948)
- Peru - Manuel Prado y Ugarteche, President of Peru (1939-1945)
- Uruguay - Alfredo Baldomir, President of Uruguay (1938-1943)
Category:1942
Category:Lists of state leaders by year
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Vínbúð
Vínbúð is a chain of 46 stores run by the Icelandic alcohol & tobacco monopoly ÁTVR, locally called “ríkið” which actually means “the state”. It is the only place in the country where one can buy alcohol legally. Vínbúð is open:
- Monday – Thursday 11:00-18:00
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OS9
:For the Macintosh operating system, see Mac OS 9.
OS-9 is a family of real-time, process-based, multitasking, multi-user, Unix-like operating systems, developed in the 1980s, originally b
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Kaori
Kaori is a Japanese given name for females. See Japanese name. Its meaning depends on how it is written. Native English speakers have a hard time pronouncing this name properly since it has a short "o" after a short "a".
- 香 — "perfume / incense / fragrant"
- 香織 — "perfumed fabric" (also commonly a male name, pronounced 「かおる」 and romanized Kaoru)
- かお
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Welsh mountain pony
The Welsh mountain pony is a native breed of the United Kingdom, and is one of the most beautiful of the British native ponies. It is one of the four "sections" of Welsh Pony (which also includes Section B, Section C, and Section D).
Breed Characteristics
The ponies may not exceed 12 ha
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Compute bound
CPU bound refers to a condition where the time to complete a computation is determined principally by the speed of the central processor and main memory. More literally, it means that the computation is keeping the processor utilization high, and that the processor is not spending much time waiting for external events, such as the arrival of more data from a peripheral. Insofar as a program is CPU bound, it has the potential to run faster if a better
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